Bewegung ist für unsere Körper essentiell, denn diese sorgt für eine optimale Ernährung unserer Bandscheiben. Wenn wir jedoch lange sitzen - entweder aus freien Stücken oder erzwungenermaßen - bewegen wir uns kaum. Umso wichtiger ist jetzt die ideale Sitzhaltung: Die Haltung, in der der Körper bestmöglich in seiner natürlichen Form unterstützt wird. Aufgrund einer wissenschaftlichen Studie über körpergerechtes Sitzen im Wohnbereich, die in Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung von Fitform durchgeführt wurde, sind fünf Grundvoraussetzungen ermittelt worden, die ein Sitzmöbel im persönlichen Bereich zu erfüllen hat, um eine optimale Körperunterstützung zu erreichen.
Ein zu hoher Sitz führt dazu, dass man sich zurücksinken lässt, um die Füße am Boden absetzen zu können. Darüber hinaus klemmt eine zu hohe Sitzfläche manchmal auch die Beinnerven ein. Bei einer zu niedrigen Sitzfläche rundet sich der Rücken automatisch.
Tipp: Die richtige Sitzhöhe erreicht man, wenn die Beine in einem Winkel von 90 Grad am Boden stehen. Zwischen dem oberen Teil der Kniekehle und der Sitzfläche sollte sich eine flache Hand leicht einschieben lassen.
Bei einem zu schiefen Winkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche treten Abschubkräfte auf, durch die man im Sitzen zurücksinkt und nicht mehr optimal unterstützt wird. Dieser Effekt tritt vor allem bei Sesseln auf, bei denen ausschließlich die Rückenlehne nach hinten verstellt werden kann.
Tipp: Der richtige Sitzwinkel liegt zwischen 95 und 105 Grad und sollte auch erhalten bleiben, wenn man sich in die Liegeposition begibt.