Sonntag, der 05. Februar 2012Schrift: größerLayout: schmalerdrucken

Regeneration der Bandscheiben beim Schlafen

Die Bandscheiben bestehen aus Körpergewebe, welches nicht direkt durch Blutgefäße ernährt wird, sondern über einen Prozess, der Diffusion genannt wird. Vereinfacht ausgedrückt kann man eine Bandscheibe mit einem sehr festen Schwamm vergleichen.

Während des Tages werden die zwischen den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule befindlichen Bandscheiben durch das Gewicht, welches auf ihnen lastet, zusammengedrückt. Dabei entweicht ein Teil der Flüssigkeit, die in den Bandscheiben gespeichert war, in das umliegende Gewebe und die darin enthaltenen Abfallstoffe können so die Bandscheiben verlassen. Während der Nacht, wenn der Körper liegt, ist die Druckbelastung der Bandscheiben wesentlich geringer als am Tage. Jetzt kann aus den umliegenden Geweben nährstoffreiche Flüssigkeit in die Bandscheiben eindringen. Dabei vergrößert sich auch das Volumen der Bandscheiben, so dass wir am Morgen etwa 2-3 cm größer sind wie am Abend vor dem Einschlafen.

Anpassung des Federelementes Liforma von Hüsler Nest bei unterschiedlichen Körpergewichten. Dieses Bild zeigt eine leichte Person.

Es ist dabei einsichtig, dass eine nicht körpergerechte Lagerung der Wirbelsäule die Regeneration der Bandscheiben beim Schlafen wesentlich erschwert. Die natürliche Form der Wirbelsäule sollte also beim Schlafen sowohl in Rückenlage wie auch in Seitenlage gewährleistet sein.

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