Bewegung und Variation
Eine winzige Bewegung wie Kopfnicken oder den Arm ausstrecken reicht schon aus, um den Schwerpunkt so zu verschieben, dass sich die Sitzmöbel der movement-Ausstellung bewegen und einen anderen Sitzwinkel bewirken.
Kinder sollten Vorbild sein
Bei Kindern sieht man es besonders deutlich - sie lassen sich noch von den Körpersignalen steuern, das Stillsitzen ist für sie völlig unnatürlich. Daher ist die Ausstellung von Peter Opsvik auch ein Paradies für Kinder und Jugendliche. Herzhaft laut ist die "Musik", die sie den Klangkörpern und Trommeln, welche auch Teil der Ausstellung sind, entlocken. Und dann springen und laufen sie von einem Stuhl zum nächsten, probieren alles aus und sind sichtlich erfreut über die Beweglichkeit und die Variabilität, die diese Sitzmöbel erlauben. "So einen Stuhl möchte ich später auch haben" ist eine Bemerkung, die ich immer wieder höre, während ich dem bunten Treiben folge.
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