Matratzen unterscheidet man nach dem Innenmaterial, der bei den meisten Matratzen aus Stahlfedern, Schaumstoff, Latex oder Naturmaterialien besteht.
Bei den preiswerten Matratzen werden Federkerne verwendet, deren Federn nur ganz oben und unten miteinander verbunden sind (so genannte Bonnellfedern). Endlosfederkerne bestehen dagegen aus miteinander verflochtenen Einzelfedern. Die dritte Variante sind Taschenfederkern-Matratzen, die in der Herstellung sehr viel aufwändiger sind. Hier ist jede einzelne Feder in eine Gewebetasche eingenäht, so dass jeweils nur die Federn nachgeben, die gerade belastet werden.
Hochwertige Taschenfederkern-Matratzen haben gute Liegeeigenschaften. Sie sind jedoch aus zwei Gründen problematisch und deshalb aus ganzheitlicher Sicht für ein gesundes Bett nicht empfehlenswert. Zum einen bewirken die Metallfedern eine Verzerrung des natürlichen Erdmagnetfeldes, was wie eine Antenne für elektromagnetische Störfelder wirken kann. Zum anderen ist dieser Matratzentyp meistens problematisch bezüglich des Temperatur- und Feuchtigkeitshaushaltes.
Bei Schaumstoff-Matratzen gibt es sehr unterschiedliche Qualitäten. Insbesondere billige Ware hat oft sehr fragwürdige Eigenschaften.
Entscheidend für die Qualität einer Schaumstoff-Matratze ist das Raumgewicht. Je höher das Raumgewicht, desto elastischer, haltbarer und tragfähiger ist die Matratze. Schaumstoff-Matratzen mit geringem Raumgewicht sind nicht dauerelastisch und bilden mit der Zeit Mulden in der Matratze, die eine körpergerechte Lagerung des Schläfers unmöglich machen.
Problematisch können Schaumstoff-Matratzen wegen ihrer hohen Wärmeisolation und des mangelhaften Feuchtigkeitstransports sein.
Zudem enthalten Schaumstoff-Matratzen oft Weichmacher oder sind mit Pestiziden und Fungiziden behandelt.