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Mittwoch, der 10. März 2010    Druckversion    Schrift: größer    Layout: schmaler    Design: A | B | C

Bettsysteme

Nachteile des konventionellen Bettaufbaues

Der konventionelle Bettaufbau mit Lattenrost und Matratze hat grundlegende Nachteile. Die Struktur eines Lattenrostes aus nach oben gewölbten und unter Spannung stehenden Leisten bedingt, dass die Nachgiebigkeit der Leisten in der Mitte der Liegefläche größer ist als am Rand. Die Liegeeigenschaften sind daher über die Breite des Bettes betrachtet unterschiedlich. Darüber hinaus gibt es bei Doppelbetten in der Mitte einen besonders harten Bereich, wo die beiden Lattenroste aneinander stoßen.

Auch haben Matratzen, die auf Lattenrosten liegen, eine recht große Auflagefläche. Diese Auflageflächen sind problematisch, da hier der Abtransport der Feuchtigkeit behindert wird und daher die Matraze auf den Leisten oft Stockflecken bildet.

Ein weiterer Nachteil kommt daher, dass die Klima regulierenden und Feuchtigkeit aufnehmenden Schichten des Bettaufbaues in die Matratze integriert sind. Hierfür wird meistens Wolle verwendet, die auf der Oberseite der Matratze eingesteppt ist. Damit Wolle aber seiner Funktion gerecht wird, sollte sie regelmäßig gelüftet werden. Matratzen konventioneller Bauart sind aber in der Regel schwer und unhandlich und werden daher nur sehr selten gelüftet.

Darüber hinaus ist der Klima regulierende Teil - die Wolle - auch der Teil eines Bettes mit der kürzesten Lebensdauer. Aus hygienischen Gründen wird empfohlen die Wolle im Bett nach spätestens 7-10 Jahren zu erneuern. Dazu ist dann aber eine Aufarbeitung der Matratze notwendig.

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